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Rundfunkrat entscheidet: „Hart-aber-fair“-Sendung muss in den Giftschrank

Es war die vielleicht einzige Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, bei der Feminismus und Gender nicht als Nationalheiligtümer dargestellt wurden, die man auf keinen Fall kritisch in Frage stellen darf: die „Hart-aber-„Fair“-Talkrunde am 2. März dieses Jahres mit dem Titel „Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn?“

Zensur jkth6924 Viele Zuschauer wagten daraufhin die Hoffnung, dass mit dieser Sendung die Gleichschaltung unserer Leitmedien bei diesem Thema endlich einmal durchbrochen war. Bei einem Talk in gemischter Runde statt nur unter Gleichgesinnten und Mikrofon-Hinhaltern sahen sowohl die von den Leitmedien ansonsten gefeierte Feministin Anne Wizorek als auch der Grünen-Chef Anton Hofreiter alt aus, und das, was sie zum Thema Gender von sich gaben, entpuppte sich vor Millionen von Zuschauern als heiße Luft.

Jetzt hat der WDR-Rundfunkrat unter anderem auf Druck von Gleichstellungsbeauftragten entschieden, die Sendung nachträglich einer Zensur zu unterziehen: Sie darf in der Mediathek nicht mehr gezeigt und nie mehr wiederholt werden. Die Begründung für die Zensur ließe sich in dem Wort „Majestätsbeleidigung“ treffend zusammenfassen.

Nun werden Talkshows zu einem aktuellen Thema aus naheliegenden Gründen ohnehin nicht Monate später wiederholt. Insofern darf man die Proteste und die Entscheidung des Rundfunkrats eher als Warnsignal verstehen: Eine Talkshow, in der das feministische und Gender-Lager schlecht aussieht, darf niemals wieder vorkommen.

Die Entschiedung des Rundfunkrats ist ein Skandal. Und bemerkenswert ist darüber hinaus: Wenn eine gesellschaftliche Gruppe in einem unseriösen Beitrag auf übelste Weise durch den Schmutz gezogen wird, die über keine so starke Lobby wie der Feminismus verfügt, kennt ein ARD-Rundfunkrat solche Bedenken nicht. Die Programmgrundsätze in Sachen Ausgewogenheit, zu denen sich Öffentlich-Rechtlichen vor Jahrzehnten einmal bekannt haben, spielen heute keine Rolle mehr. Heute geht es nur noch darum, die Ideologie derjenigen zu stützen, die gesellschaftlich an der Macht sind: Hofberichterstattung vom Feinsten.

Die „Hart-aber-fair“-Sendung, die wir nicht mehr sehen dürfen, kann man sich derzeit noch hier, hier und hier zu Gemüte führen. Ich empfehle allerdings eine zusätzliche Sicherung auf einem der üblichen Server. Damit nicht die Gleichstellungsbeauftragten und ihre Helfer darüber entscheiden dürfen, welche politischen Debatten die Bürger dieses Landes sehen dürfen und welche nicht.

Der Beitrag erschien zuerst auf Genderama.

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Beruflich wegen des Status "Alleinerziehender" als Mann sehr ausgebremst. Daher als "IT-Allroundkraft" Tätigkeiten für mehrere Stadtbibliotheken, für ein Theater mit Darstellern mit Downsyndrom und anderem, Webadministrator und Content Manager, Social Media-Mensch etc. Der Sohn ist mittlerweile 20 und wird schon lange nicht mehr erzogen.

Ich habe derzeit Raum und Zeit für neue Aufgaben im beruflichen Umfeld.

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