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Drei Schlüsseltexte zu Gender Studies und Gender-Mainstreaming

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Gender Studies bilden das theoretische Fundament für die Politik des Gender-Mainstreamings, auch Gleichstellungspolitik genannt. Drei Schlüsseltexte informieren über Theorie und Praxis von „Gender“.

Gender Studies – Wissenschaft oder Ideologie?

Dieser Sammelband informiert über die Gender Studies, über ihre Entstehung, ihre Grundbegriffe und Methoden. Da die Gender Studies nicht nur als ein Forschungsfeld, sondern auch als ein Fach auftreten, steht im Zentrum dieses Sammelbandes die Frage nach ihrer Wissenschaftlichkeit: Genügen ihre Begriffe, Konzepte und Methoden den in der Wissenschaft herrschenden Standards? Lassen sich ihre Thesen durch Fakten belegen oder stellen ihre Thesen ideologische, d.h. durch Fakten nicht belegte, Annahmen dar? Ein weiterer Schwerpunkt des Bandes ist die Kritik an der „gendergerechten Terminologie“, dem „Gendersprech“. Bereits dieser Band geht auf den Einfluss der Gender Studies auf die Politik, insbesondere auf die Wissenschafts- und Bildungspolitik, ein. Mit Beiträgen von Hans Peter Klein, Axel Meyer, Adorján Kovács, Sabine Beppler-Spahl, Markus D. Meier, Alexander Ulfig, Heike Diefenbach, Wolfgang Tischner, Dagmar Lorenz, Heinz-Dieter Pohl, Tomas Kubelik und Harald Schulze-Eisentraut.

Harald Schulze-Eisentraut/Alexander Ulfig (Hrsg.), Gender Studies – Wissenschaft oder Ideologie? Deutscher Wissenschafts-Verlag Baden-Baden 2019.

Wege aus der Beliebigkeit. Alternativen zu Nihilismus, Postmoderne und Gender-Mainstreaming

Dieses Buch stellt Gender Studies und die mit ihnen verbundene Politik des Gender-Mainstreamings in einen größeren kulturgeschichtlichen Kontext. Der heute herrschende postmoderne Relativismus möchte allgemeingültige Prinzipien auflösen, „dekonstruieren“. Besonders deutlich zeigt sich sein Einfluss in der Gender-Theorie und in der Politik des Gender-Mainstreamings. Diese Politik verstößt gegen fundamentale Prinzipien unserer Gesellschaft wie das Leistungsprinzip sowie das Prinzip der Bestenauslese. Sie öffnet Tür und Tor dem Lobbyismus und Klientelismus (siehe die Frauenquote). Alles wird von ihr zu einer Machtfrage erklärt. Der Autor stellt abschließend Alternativen zu dieser nihilistischen Politik vor.

Alexander Ulfig, Wege aus der Beliebigkeit. Alternativen zu Nihilismus, Postmoderne und Gender-Mainstreaming, Deutscher Wissenschafts-Verlag Baden-Baden 2016.

Rezensionen zu dieser Publikation findet man hierhier und hier.

Die Quotenfalle. Warum Genderpolitik in die Irre führt

In diesem Sammelband behandeln namhafte Autoren den zentralen Bestandteil der Politik des Gender-Mainstreamings: die Frauenquote. Das Buch stellt die wichtigsten Argumente gegen die Frauenquote vor. Schwerpunkte sind Frauenquoten in Wirtschaft und Wissenschaft. In vielen der Beiträge werden Alternativen zu Quotenregelungen ins Auge gefasst. Es handelt sich vor allem um die Behandlung von Menschen als Individuen (und nicht als Repräsentanten von Kollektiven) und um eine konsequente Orientierung an Qualifikation. Mit Beiträgen von: Ferdinand Knauß, Gérard Bökenkamp, Kevin Fuchs, Gerhard Amendt, Fiona Lorenz, Bernhard Lassahn, Walter Hollstein, Arne Hoffmann, Bruno Köhler, Klaus Funken, Adorján Kovács, Sabine Beppler-Spahl, Bettina Weiguny, Philip Plickert, Walter Simon, Eckhard Kuhla, Christine Bauer-Jelinek, Alexander Ulfig, Harald Schulze-Eisentraut, Josef Christian Aigner.

Harald Schulze-Eisentraut/Torsten Steiger/Alexander Ulfig (Hrsg.), Die Quotenfalle. Warum Genderpolitik in die Irre führt, FinanzBuch Verlag München 2017.

Rezensionen zu dieser Publikation findet man hierhier und hier.

 

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Beruflich wegen des Status "Alleinerziehender" als Mann sehr ausgebremst. Daher als "IT-Allroundkraft" Tätigkeiten für mehrere Stadtbibliotheken, für ein Theater mit Darstellern mit Downsyndrom und anderem, Webadministrator und Content Manager, Social Media-Mensch etc. Der Sohn ist mittlerweile 20 und wird schon lange nicht mehr erzogen.

Ich habe derzeit Raum und Zeit für neue Aufgaben im beruflichen Umfeld.

Heavy-Metal-Fan sei über 40 Jahren. "Ich bin ein treuer Mensch!"

 

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