Geschlechterdebatte

  • Ein gewaltiges Missverständnis

    Draußen hängen unauffällige Plakate, auf denen zunächst nur eine Tapete zu erkennen ist – mit einem Fleck (Anmerkung: Ich habe mich getäuscht. Der Fleck war nur auf einem Plakat. Aber im Muster der Tapete waren Fäuste zu erkennen. Man muss schon genauer hinsehen). Erst wenn man näher herangeht, sieht man auch, was da steht: „Jede vierte Frau in Deutschland wird Opfer von häuslicher Gewalt“. Das…

  • Massenvergewaltigungen, Versklavung, Gendercide

    Wenn in unserer Gesellschaft Männerrechtler darüber sprechen, wie sie und ihre Geschlechtsgenossen diskriminiert werden, führen sie von der Ausgrenzung der Väter bis zur Jungenkrise gerne Beispiele aus ihrem direkten Umfeld an. Aber ist das nicht ein verengter Blick? Die internationale Perspektive auf die Benachteiligung von Geschlecht geht dabei häufig verloren. Wie sieht es denn in den Staaten unserer Erde aus, die nicht zum vergleichsweise reichen…

  • Weiter auf dem Holzweg

    Die Zahlen über die Mitgliedschaft von Frauen in der SPD, die der Landesverband Berlin kürzlich veröffentlicht hat, sind in der Tat erschreckend. Der Frauenanteil in der SPD stagniert seit Jahren bei unter einem Drittel. Bei den neu eintretenden Mitgliedern liegt er sogar deutlich darunter. Im Jahr 2011 waren gerade einmal 28% der neu in die Partei eintretenden Mitglieder Frauen. Ein höchst blamables Ergebnis von 25…

  • Stereotype und Fließbandforschung

    Wie Genderismus die Kultur verwüstet Die Gender-Mainstreaming genannte Ideologie hat längst auch den Kulturbereich erfasst und soll dort langfristig etabliert werden. Zum Erreichen der Nachhaltigkeit des Einflusses dieser Ideologie werden strukturelle Änderungen an den relevanten Ausbildungsstätten politisch durchgesetzt. Gleichstellungsmaßnahmen an den Universitäten wie Hochschulen und Gleichstellungsaktivitäten im Kulturbereich gehen parallel vonstatten, aber erstere zielen darauf, durch Produktion von Professuren für Frauen mit Genderprofil wiederum Frauen…

  • Tina Groll & Co.

    Welche Journalisten auf die „Rosenbrock-Expertise“ hereingefallen sind und wie Rechtsextreme davon profitieren Die Resonanz der von Ilse Lenz und Hinrich Rosenbrock für die Heinrich-Böll-Stiftung verfassten Kampfschrift, die zwanghaft versuchte, weite Teile der Männerbewegung mit dem Lager der radikalen Rechten zusammenzubringen, war vernichtend. Vor allem in Fachkreisen gab es ein ungläubiges Kopfschütteln darüber, was der Öffentlichkeit da allen Ernstes als „wissenschaftliche Untersuchung“ angedreht werden sollte. Das…

  • Matthias Buser: „Als ich herausfand, dass ich schwul war, war ich erleichtert“

    Für den heutigen Beitrag habe ich den Schweizer Männerrechtler Matthias Buser interviewt. In dem Gespräch geht es um Homosexualität, Homophobie und um seine Erfahrungen in der Schweizer Männerpolitik. Arne Hoffmann: Matthias, könntest du dich und deinen Hintergrund als Männerrechtler kurz vorstellen? Matthias Buser: Bereits als Kind begann ich mich für einzelne Themen der heutigen Männerrechtsbewegung zu interessieren. Mir fiel schon sehr früh auf, dass Mädchen…

  • Gegen die Homophobie von Ilse Lenz und Hinrich Rosenbrock

    Die von Ilse Lenz und Hinrich Rosenbrock verfasste Kampfschrift „Die antifeministische Männerrechtsbewegung“, die als „Expertise“ verkauft werden sollte, wurde in den letzten Wochen von Männerrechtlern sämtlicher politischer Lager, von weit rechts bis weit links, als unseriös abgelehnt. Ich habe Kontakt mit etlichen Männer- und Väterrechtlern der unterschiedlichsten Gruppen und Vereine und kenne keinen einzigen, der das anders sieht. Gründe für diese einhellige Ablehnung gibt es…

  • Jenseits des deutschen Frontendenkens

    Bekanntlich hat die Männerrechtsbewegung ihren Ursprung in den USA. Und noch immer hat man mitunter den Eindruck, dass uns Europäern die Vereinigten Staaten auf diesem Gebiet um einiges voraus sind. Zuletzt musste ich diese Erfahrung machen, als ich über die Seiten des „Good Men Project“ stolperte und dabei unter anderem auf die Ergebisse einer Umfrage stieß, die es so in Deutschland noch nicht gibt: Man…

  • Feministische Dichotomie – Männer versus Frauen

    Warum die Gleichstellungspolitik keine linke, sondern eine rechte Politik ist! Interview mit Professor Günter Buchholz Alexander Ulfig: Herr Professor Buchholz, in Ihren Artikeln kritisieren Sie die gegenwärtige Gleichstellungspolitik. Was hat Sie dazu bewogen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen? Günter Buchholz: Erst meine Erfahrung als Hochschullehrer ab 1994 hat bewirkt, dass ich mich damit überhaupt auseinandersetzen musste. Die Wahlen für Hochschulgremien und die Berufungsverfahren für neue…

  • Ein Manifest für den Mann?

    Ein „Manifest für den Mann“ – das müsste doch was für mich sein! Noch dazu ein „notwendiges“. Die erste Forderung, die Ralf Bönt aufstellt, lautet: „Wir brauchen das Recht auf ein karrierefreies Leben.“ Das passt gut zu der Hintergrundmusik, die wir gerade hören: Da singt ein großer Chor von besseren Karrierechancen für Frauen und stimmt das Lob auf die Quote an, weil sie dafür sorgt,…