Themen

  • Stereotype und Fließbandforschung

    Wie Genderismus die Kultur verwüstet Die Gender-Mainstreaming genannte Ideologie hat längst auch den Kulturbereich erfasst und soll dort langfristig etabliert werden. Zum Erreichen der Nachhaltigkeit des Einflusses dieser Ideologie werden strukturelle Änderungen an den relevanten Ausbildungsstätten politisch durchgesetzt. Gleichstellungsmaßnahmen an den Universitäten wie Hochschulen und Gleichstellungsaktivitäten im Kulturbereich gehen parallel vonstatten, aber erstere zielen darauf, durch Produktion von Professuren für Frauen mit Genderprofil wiederum Frauen…

  • Zwei Seiten des modernen Individualismus

    Von Dr. Alexander Ulfig   28. März 2012 Individualismus ist ein Standpunkt, dem zufolge der einzelne Mensch in seiner Einmaligkeit und Einzigartigkeit den höchsten Wert darstellt. Der Einzelne hat einen Vorrang vor der Gemeinschaft, der Gesellschaft oder dem Staat. Die Gemeinschaft soll nur die Rahmenbedingungen schaffen, unter denen der Einzelne sich entfalten und seine Ziele verwirklichen kann. Kurz: die Gemeinschaft soll dem Individuum dienen. In der…

  • Tina Groll & Co.

    Welche Journalisten auf die „Rosenbrock-Expertise“ hereingefallen sind und wie Rechtsextreme davon profitieren Die Resonanz der von Ilse Lenz und Hinrich Rosenbrock für die Heinrich-Böll-Stiftung verfassten Kampfschrift, die zwanghaft versuchte, weite Teile der Männerbewegung mit dem Lager der radikalen Rechten zusammenzubringen, war vernichtend. Vor allem in Fachkreisen gab es ein ungläubiges Kopfschütteln darüber, was der Öffentlichkeit da allen Ernstes als „wissenschaftliche Untersuchung“ angedreht werden sollte. Das…

  • Kosmopolitismus in Zeiten der Globalisierung

    Ein Kosmopolit ist jemand, der sich als Bürger der ganzen Welt versteht. Grenzen, sei es staatlicher oder nationaler Art, spielen für ihn keine wesentliche Rolle. Ein Kosmopolit fühlt sich überall zuhause. Seine Heimat ist die ganze Welt. Formuliert wurde das Ideal des Weltbürgertums bereits in der Antike, am deutlichsten in der Philosophie der Stoa. Die Gesetze des Kosmos spiegeln sich im Leben des einzelnen Menschen…

  • Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit

    Von Michael Klein   26. März 2012Zuerst veröffentlichet auf sciencefiles.org “Soziale Gerechtigkeit” ist ein geflügelter Begriff. Soziale Gerechtigkeit ist positiv belegt. Es macht sich gut, soziale Gerechtigkeit zu fordern. Es gehört zum guten Ton, soziale Gerechtigkeit ganz oben auf der politischen oder eigenen Agenda zu verorten. So darf die Schuldenbremse, mit der staatliche Ausgaben reduziert werden sollen, nicht zu sozialer Ungerechtigkeit führen, Occupy-Aktivisten bewohnen  öffentliche Plätze,…

  • Matthias Buser: „Als ich herausfand, dass ich schwul war, war ich erleichtert“

    Für den heutigen Beitrag habe ich den Schweizer Männerrechtler Matthias Buser interviewt. In dem Gespräch geht es um Homosexualität, Homophobie und um seine Erfahrungen in der Schweizer Männerpolitik. Arne Hoffmann: Matthias, könntest du dich und deinen Hintergrund als Männerrechtler kurz vorstellen? Matthias Buser: Bereits als Kind begann ich mich für einzelne Themen der heutigen Männerrechtsbewegung zu interessieren. Mir fiel schon sehr früh auf, dass Mädchen…

  • Gegen die Homophobie von Ilse Lenz und Hinrich Rosenbrock

    Die von Ilse Lenz und Hinrich Rosenbrock verfasste Kampfschrift „Die antifeministische Männerrechtsbewegung“, die als „Expertise“ verkauft werden sollte, wurde in den letzten Wochen von Männerrechtlern sämtlicher politischer Lager, von weit rechts bis weit links, als unseriös abgelehnt. Ich habe Kontakt mit etlichen Männer- und Väterrechtlern der unterschiedlichsten Gruppen und Vereine und kenne keinen einzigen, der das anders sieht. Gründe für diese einhellige Ablehnung gibt es…

  • Jenseits des deutschen Frontendenkens

    Bekanntlich hat die Männerrechtsbewegung ihren Ursprung in den USA. Und noch immer hat man mitunter den Eindruck, dass uns Europäern die Vereinigten Staaten auf diesem Gebiet um einiges voraus sind. Zuletzt musste ich diese Erfahrung machen, als ich über die Seiten des „Good Men Project“ stolperte und dabei unter anderem auf die Ergebisse einer Umfrage stieß, die es so in Deutschland noch nicht gibt: Man…

  • Feministische Dichotomie – Männer versus Frauen

    Warum die Gleichstellungspolitik keine linke, sondern eine rechte Politik ist! Interview mit Professor Günter Buchholz Alexander Ulfig: Herr Professor Buchholz, in Ihren Artikeln kritisieren Sie die gegenwärtige Gleichstellungspolitik. Was hat Sie dazu bewogen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen? Günter Buchholz: Erst meine Erfahrung als Hochschullehrer ab 1994 hat bewirkt, dass ich mich damit überhaupt auseinandersetzen musste. Die Wahlen für Hochschulgremien und die Berufungsverfahren für neue…

  • Ein Manifest für den Mann?

    Ein „Manifest für den Mann“ – das müsste doch was für mich sein! Noch dazu ein „notwendiges“. Die erste Forderung, die Ralf Bönt aufstellt, lautet: „Wir brauchen das Recht auf ein karrierefreies Leben.“ Das passt gut zu der Hintergrundmusik, die wir gerade hören: Da singt ein großer Chor von besseren Karrierechancen für Frauen und stimmt das Lob auf die Quote an, weil sie dafür sorgt,…