Themen

  • Hatr.org: „Antifeministische hate speech“ unter der Lupe

    In letzter Zeit wurde Feminismuskritikern immer wieder der Vorwurf der „hate speech“ gemacht. Dabei handelt es sich einer Definition der Wikipedia zufolge um „sprachliche Ausdrucksweisen, die zur Ausgrenzung oder Benachteiligung von bestimmten Personen oder Personengruppen, oder sogar zur Gewalt gegen diese, anreizen sollen“. Eine bekannte Website, auf der Feministinnen derartige Fälle von Verhetzung zusammenstellen, ist hatr.org. Sich selbst bezeichnet hatr.org als „eine Plattform, auf der…

  • Was ist das größte Tabu in Deutschland?

    Der Publizist Harald Martenstein hat vor einiger Zeit einen Vortrag zum Thema „Politische Korrektheit“ gehalten. Er wollte herausfinden, was das größte Tabuthema in Deutschland ist. Er hat fünf Themen angesprochen, die in Deutschland tabuisiert werden. Nur bei einem Thema gab es Proteste und einen wütenden Zwischenruf seitens des Publikums. Hier gekürzt die fünf Themen: 1. „Ohne Vorurteile können wir nicht leben … Menschen, die ernsthaft…

  • Ein gewaltiges Missverständnis

    Draußen hängen unauffällige Plakate, auf denen zunächst nur eine Tapete zu erkennen ist – mit einem Fleck (Anmerkung: Ich habe mich getäuscht. Der Fleck war nur auf einem Plakat. Aber im Muster der Tapete waren Fäuste zu erkennen. Man muss schon genauer hinsehen). Erst wenn man näher herangeht, sieht man auch, was da steht: „Jede vierte Frau in Deutschland wird Opfer von häuslicher Gewalt“. Das…

  • Massenvergewaltigungen, Versklavung, Gendercide

    Wenn in unserer Gesellschaft Männerrechtler darüber sprechen, wie sie und ihre Geschlechtsgenossen diskriminiert werden, führen sie von der Ausgrenzung der Väter bis zur Jungenkrise gerne Beispiele aus ihrem direkten Umfeld an. Aber ist das nicht ein verengter Blick? Die internationale Perspektive auf die Benachteiligung von Geschlecht geht dabei häufig verloren. Wie sieht es denn in den Staaten unserer Erde aus, die nicht zum vergleichsweise reichen…

  • Weiter auf dem Holzweg

    Die Zahlen über die Mitgliedschaft von Frauen in der SPD, die der Landesverband Berlin kürzlich veröffentlicht hat, sind in der Tat erschreckend. Der Frauenanteil in der SPD stagniert seit Jahren bei unter einem Drittel. Bei den neu eintretenden Mitgliedern liegt er sogar deutlich darunter. Im Jahr 2011 waren gerade einmal 28% der neu in die Partei eintretenden Mitglieder Frauen. Ein höchst blamables Ergebnis von 25…

  • Stereotype und Fließbandforschung

    Wie Genderismus die Kultur verwüstet Die Gender-Mainstreaming genannte Ideologie hat längst auch den Kulturbereich erfasst und soll dort langfristig etabliert werden. Zum Erreichen der Nachhaltigkeit des Einflusses dieser Ideologie werden strukturelle Änderungen an den relevanten Ausbildungsstätten politisch durchgesetzt. Gleichstellungsmaßnahmen an den Universitäten wie Hochschulen und Gleichstellungsaktivitäten im Kulturbereich gehen parallel vonstatten, aber erstere zielen darauf, durch Produktion von Professuren für Frauen mit Genderprofil wiederum Frauen…

  • Zwei Seiten des modernen Individualismus

    Von Dr. Alexander Ulfig   28. März 2012 Individualismus ist ein Standpunkt, dem zufolge der einzelne Mensch in seiner Einmaligkeit und Einzigartigkeit den höchsten Wert darstellt. Der Einzelne hat einen Vorrang vor der Gemeinschaft, der Gesellschaft oder dem Staat. Die Gemeinschaft soll nur die Rahmenbedingungen schaffen, unter denen der Einzelne sich entfalten und seine Ziele verwirklichen kann. Kurz: die Gemeinschaft soll dem Individuum dienen. In der…

  • Tina Groll & Co.

    Welche Journalisten auf die „Rosenbrock-Expertise“ hereingefallen sind und wie Rechtsextreme davon profitieren Die Resonanz der von Ilse Lenz und Hinrich Rosenbrock für die Heinrich-Böll-Stiftung verfassten Kampfschrift, die zwanghaft versuchte, weite Teile der Männerbewegung mit dem Lager der radikalen Rechten zusammenzubringen, war vernichtend. Vor allem in Fachkreisen gab es ein ungläubiges Kopfschütteln darüber, was der Öffentlichkeit da allen Ernstes als „wissenschaftliche Untersuchung“ angedreht werden sollte. Das…

  • Kosmopolitismus in Zeiten der Globalisierung

    Ein Kosmopolit ist jemand, der sich als Bürger der ganzen Welt versteht. Grenzen, sei es staatlicher oder nationaler Art, spielen für ihn keine wesentliche Rolle. Ein Kosmopolit fühlt sich überall zuhause. Seine Heimat ist die ganze Welt. Formuliert wurde das Ideal des Weltbürgertums bereits in der Antike, am deutlichsten in der Philosophie der Stoa. Die Gesetze des Kosmos spiegeln sich im Leben des einzelnen Menschen…

  • Die Illusion der sozialen Gerechtigkeit

    Von Michael Klein   26. März 2012Zuerst veröffentlichet auf sciencefiles.org “Soziale Gerechtigkeit” ist ein geflügelter Begriff. Soziale Gerechtigkeit ist positiv belegt. Es macht sich gut, soziale Gerechtigkeit zu fordern. Es gehört zum guten Ton, soziale Gerechtigkeit ganz oben auf der politischen oder eigenen Agenda zu verorten. So darf die Schuldenbremse, mit der staatliche Ausgaben reduziert werden sollen, nicht zu sozialer Ungerechtigkeit führen, Occupy-Aktivisten bewohnen  öffentliche Plätze,…