Netzfundstück: „Vom Verlust der Freiheit“

Gunnar Kaiser interviewt Raymond Unger, Autor von „Vom Verlust der Freiheit“, über transgenerationale Kriegstraumata und die Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf Themen wie Klimawandel, Migration und Corona.

Das Video auf Youtube ansehen

Website |  + posts

Ich studierte Philosophie, Soziologie und Sprachwissenschaften.
Meine Doktorarbeit schrieb ich über den Begriff der Lebenswelt.

Ich stehe in der Tradition des Humanismus und der Philosophie der Aufklärung. Ich beschäftige mich vorwiegend mit den Themen "Menschenrechte", "Gerechtigkeit", "Gleichberechtigung" und "Demokratie".

In meinen Büchern lege ich besonderen Wert auf Klarheit und Verständlichkeit der Darstellung. Dabei folge ich dem folgenden Motto des Philosophen Karl Raimund Popper: „Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann“.

Ähnliche Beiträge

  • Freiheit und Gemeinschaft

    Im Westen entstehen immer mehr Schönwettergemeinschaften.  Eine – bei der Eröffnung der Ausstellung zum 40. Geburtstag des Stroemfeld- Verlags in Frankfurt ernst oder schalkhaft vorgebrachte – These des Kulturforschers Klaus Theweleit lautete, man könne eigentlich richtig nur derjenigen Gemeinschaft angehören, der man beigetreten ist. Das bedeutet die Ablehnung der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, in die man hineingeboren, das ist die Herkunftsgemeinschaft, oder aber hineingezwungen wurde,…

  • Die AfD als antagonistischer Ausdruck einer ostdeutschen Identitätskrise

    Der Wahlerfolg der AfD kann als emotionaler Befreiungsschlag der sich jahrelang aufgestauten, unterdrückten und unfähig zu artikulierenden Frustration der Ostdeutschen verstanden werden. Es ist eine Befreiung vom sich selbst als absolut gesetztem hypermoralisierenden, kollektiven Willen, dessen fehlender, lebensnotwendiger Antagonist neu erfunden werden musste. Ob dieser im Gewand des Nationalismus oder der Ausländerfeindlichkeit erscheint, oder in einem Alternativen zu diesem alternativen Gewand bleibt uns überlassen. Wen…

  • Den Begriffen ihre eigentliche Bedeutung zurückgeben

    Neulich hatte ich in einem Café ein interessantes Gespräch mit einem jungen Mann. Er las die FAZ. Ich sagte ihm, dass ich die gleichgeschalteten deutschen Leitmedien wie die FAZ seit 15 Jahren nicht mehr lese. Der junge Mann war schockiert und verstand meine Äußerung nicht. Er sagte, dass es doch unterschiedliche Zeitungen wie die taz, die FAZ oder die Welt gibt, die jeweils unterschiedliche Positionen…

  • Der Eiserne Vorhang

    Anne Applebaum, die durch ihre Studie über den Gulag in Deutschland erstmals einem größeren Publikum bekannt wurde, geht in ihrem neuen Buch der Frage nach, wie es den Sowjets nach dem Zweiten Weltkrieg gelingen konnte, „die so unterschiedlichen Nationen Osteuropas in eine ideologisch und politisch homogene Region umzuformen“, aus „Gegnern und Verbündeten Hitlers … ein Ensemble scheinbar identischer Staaten“ zu schaffen. Dafür hat Applebaum nicht…

  • Wie unsere Presse zum korrupten Desinformationsorgan verkommt

    Presse und Rundfunk erleiden gerade einen dramatischen Qualitätssturz. Es gab mal eine Zeit, in der verstanden sich Journalisten als welche, die untersuchen, aufdecken, konfrontieren, überprüfen. Die nichts glauben, die nichts abschreiben, sondern der Sache auf den Grund gehen. Diese Journalisten gibt es (fast) nicht mehr. Immer stärker werden die Medien von einem neuen Typus von Journalisten durchsetzt, die ihre Position nicht mehr als die eines Kritikers…

  • Abweichende Meinungen? Nicht unbedingt.

    Wer es wagt, eine zur gesellschaftlichen Doktrin erhobene Weltanschauung öffentlichkeitswirksam zu kritisieren, muss mit starkem Gegenwind rechnen. Zielt die Kritik auf eine der erfolgreichsten Missionsbewegungen des 20. Jahrhunderts, ist besonderer Mut gefragt. Schnell gelangt der freie Diskurs an seine Grenzen und der Kritiker in die Defensive. Er muss sich dann den Vorwurf gefallen lassen, intolerant und politisch reaktionär zu sein. Die emotionalen Reflexe laufen immer…