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Münchner SPD will angeblich „Mädchen-Zonen“ auf Kinderspielplätzen

Behauptet Focus. Schön so. Damit die lieben Kleinen schon im Kindergartenalter lernen, dass die Gesellschaft zweigeteilt ist, in Ober- und Untermenschen, in von Geburt aus Adlige mit Sonderrechten und Privilegien und das gemeine Proletariat.

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Klar, dass so ein Aufbau einer Zweiteilung der Gesellschaft in Privilegierte und Fußvolk, das draußen bleiben muss, sowas wie ein indisches Kastenwesen, von der SPD kommt. Ist ja auch so sozialistisch.

Spart natürlich Geld. Wir könnten von Südafrika deren gebrauchte Parkbänke übernehmen, die die dort schon lange ausgemustert haben, weil „Nur für Weiße” und „Für Schwarze” draufstand. Könnte man jetzt natürlich recyclen, und „Nur für Weibliche” und „Für Männliche” draufschreiben. In den USA gibt’s sicherlich auch noch ein paar alte Busse aus den 50er Jahren mit Rassentrennungsschildern, ich glaube, die brauchen die auch nicht mehr, und würden die uns billig überlassen.

Das Inanspruchnehmen von Privilegien wie geschlechtsvorbehaltene leistungsunabhängige Professuren, Aufsichtsratsposten und so weiter war ja nun – ein zentrales Gender-Problem – nicht nach dem Geschmack jeder Frau. Zum Entsetzen von Feministinnen gibt es ja immer noch Frauen, die auf Quoten pfeifen und für ihre Leistung eingestellt werden wollen. Geht natürlich gar nicht, das ist ja unsolidarisch mit leistungslosen Frauen. Also wird nun von Kleinauf antrainiert, Privilegien auch in Anspruch zu nehmen, ganz so wie man es früher mit Adligen gemacht hat, die von Geburt aus im höheren Stand standen.frauenquote-danisch

Ganz unproblematisch ist das freilich nicht. Denn es ist ja wieder eine Einteilung der Welt in ein „binäres” Zweiklassensystem, nach „zugewiesenem” Geschlecht. Über kurz oder lang werden die Münchner Piraten auftauchen und zusammen mit den Grünen beklagen, dass man damit ja all die Unentschlossenen und Unklaren, all die Inter- und Transsexuellen im Kindesalter übergeht. Wäre ja schrecklich, wenn die nun vor dem Spielplatz stehen und sich zwischen Junge und Mädchen entscheiden müssten, um zu klären, ob sie auf die Rutsche dürfen oder nicht. Daher müssten – analog zu Berliner Behördenklos – natürlich dritte Spielplätze aufgebaut werden, damit auch die rutschen können, die sich weder als Junge noch als Mädchen fühlen wollen.

Würde mich mal interessieren, wie die Gender-Mafia reagiert hätte, wenn irgendwer Spielplätze gefordert hätte, auf die Mädchen nicht dürfen.

Würde mich auch interessieren, was die eigentlich machen, wenn da ein paar Jungen am Spielplatz stehen, erklären, dass sie nun ihr „sozial zugewiesenes Geschlecht” ablegen, wie es die Gender Studies ja lehren, und auf die Mädchen-Rutsche zustürmen, um die mal ordentlich zu »dekonstruieren«. Das ist nämlich mal wieder typisch feministisch: Die Motivation aus dem Gender-Schwachsinn gezogen, aber nicht dran gedacht, was passierte, wenn man das konsequent durchzöge. Ich könnte mir da trefflich so eine Lausebengel-Bande vorstellen, die sich einen Jux draus macht, sich Zweitnamen wie Annette, Beate, Susi zu geben und sich so anzureden.

Die Frage ist auch, wie man das durchsetzen will. Nun kommt da ein Kind, das irgendwie ja Junge aussieht und behauptet, ein Mädchen zu sein, um rutschen zu dürfen. Was wollen die da machen? Dem Kind in aller Öffentlichkeit in die Unterhose schauen? Kindesmissbrauch, sexuelle Belästigung.

(Eigentlich die gleiche Situation wie bei Ämtern, Professuren usw. die nur von Frauen besetzt werden dürfen. Kapieren die aber sowieso nicht.)

Tja. Und sowas ist in München an der Regierung.

Der Artikel erschien zuerst in Hadmut Danischs Blog.

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