Themen

  • Die Zerstörung der Vernunft hat keine Grenzen

    Gender-Befürworter gehen auf die Argumente der Gender-Kritiker nicht ein. Sie stellen sie zwecks Diffamierung in die rechte Ecke. In der „Frankfurter Rundschau“ erschien ein Interview mit Annette Henninger, Professorin für Politik und Geschlechterverhältnisse mit Schwerpunkt Sozial- und Arbeitspolitik an der Universität Marburg, unter dem Titel „Rechte Netzwerke im Kampf gegen weibliche ´Klima-Hysterie`“. Sie leitet das „Forschungsprojekt“ „Reverse“, das sich mit dem „Phänomen des Antifeminismus“ beschäftigt….

  • Das größte Tabu

    Warum es geschlechterpolitisch seltsamerweise ganz okay ist, wenn Frauen in Abhängigkeiten leben: Geld und Gender Gerade bewirbt die Familien- und Frauenministerin Giffey das Projekt „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ und stellt aus Steuermitteln 120 Millionen Euro für den Ausbau von Frauenhäusern zur Verfügung. Warum aber reicht es nicht, gemeinsam gegen Gewalt Stellung zu beziehen? Warum werden Männer, die nun einmal ebenfalls unter häuslicher Gewalt leiden,…

  • Wissenschaft und Anti-Wissenschaft seit der Aufklärung

    Für die Aufklärung des 18. Jh. war die Wissenschaft das Instrument der Welterklärung. Sie zeigte Wege (Methoden) auf, die Welt rational, d.h. gemäß der menschlichen Vernunft, zu erklären. Die Aufklärung übernahm dabei Vieles von voraufklärerischen Denkern, die Weichen für die neuzeitliche Wissenschaft stellten. Sie fügte ihren Überlegungen jedoch eine praktische Komponente hinzu, und zwar den Anspruch, die Welt nicht nur zu erklären, sondern auch zu…

  • Peter Handke: Die einzig gültige Wirklichkeit ist die mit einem Kind

    Peter Handke erhielt den Nobelpreis für Literatur. Bekannt ist er durch seine Prosa und Theaterstücke, doch nur wenige kennen ihn als alleinerziehenden Vater.  Ich war mit Ludwig Lugmeier im Kino, in dem Dokumentarfilm über Peter Handke – wie bitte? Was soll das denn? Würden wir da etwa einen Showdown virtuoser Formulierungskünstler erleben, als würde ein Herausforderer wie Michael Krüger zum Kampf der Wortgiganten gegen Peter…

  • Schöne neue Sprache?

    Der sprachliche Korrektheitswahn macht uns abhängig und unfrei, er ist das Symptom einer beziehungsgestörten Gesellschaft. Wenn verschiedene Gruppen oder Menschen in lebendiger Beziehung miteinander sind, ist es nicht so wichtig, welche Worte man benutzt. Denn man fühlt das Wohlwollen und das Miteinandersein auf einer unausgesprochenen Ebene. Die Worte werden dadurch nicht überflüssig, aber die unausgesprochene Beziehung überragt diese an Bedeutung. Sobald es wichtig wird, welche…

  • Rainer Mausfelds „Angst und Macht“: mehr Pamphlet als wissenschaftliche Abhandlung

    Weil Angst, zumindest nach Heidegger, eine „Grundempfindlichkeit“ darstellt, mit der es umzugehen gilt, erscheint diese in unterschiedlichen Formen: Angst vor dem Tod, Angst vor der Zukunft, oder ganz banal, Angst vor der Spinne. Eine weitere Form der Angst, nämlich eine durch die Gesellschaft evozierte, untersucht Rainer Mausfeld in seinem neuesten Buch „Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien“. Angst und Macht: Herrschaftstechniken…

  • Grönemeyer und die sieben Faschos

    Höcke oder Kalbitz wären noch vor wenigen Jahren einfach Politiker irgendeiner rechten Kleinstpartei mit Stimmen im Promillebereich gewesen. Wenn sie heute landes-, irgendwie sogar bundespolitische Bedeutung bekommen haben, dann müssen wir als ihre Gegner etwas falsch gemacht haben. Die Posse um einen Auftritt Herbert Grönemeyers zeigt, warum es so schwer ist, nach diesen Fehlern auch nur zu fragen. Rockmusik und Faschismus. Und Herbert Grönemeyer Wenn…

  • Strukturen und Netzwerke der Gender Studies

    Der folgende Beitrag beleuchtet die Zusammenhänge zwischen dem feministischen Konzept des Gender Mainstreamings, der Genderpolitik und den Gender Studies.   Als Ausgangspunkt dient ein Bericht über eine Tagung des „Netzwerks Genderforschung und Gleichstellungspraxis Bayern“ im Sommer 2017 an der Evangelischen Akademie in Tutzing am Starnberger See. Dort trafen sich eine Reihe führender Vertreterinnen der deutschen Gender-Szene, um über die von ihnen konstatierten Bedrohungen von Gender,…

  • Gendermedizin – eine Einordnung

    Gendermedizin ist eine junge, vielleicht 20 Jahre alte Disziplin, die in einer 2010 erschienenen Philosophie der Medizin noch gar nicht aufgeführt ist[1]. Natürlich gab es diese Disziplin schon früher, sogar noch bevor sie so genannt wurde.   Der holländische Psychosomatiker Appels führte 1973 soziale Gründe für eine unterschiedliche Herzinfarktgefährdung bei Männern und Frauen an und nannte das „kulturelle Krankheit“[2]. Der Begriff „kulturell“ setzte sich aber…

  • Dreistellige Millionenbeträge für Gender-„Forschung“

    Was sich mit Wettbewerb und Freiheit der Forschung alles begründen lässt. Bislang wurde Genderforschung mit rund 200 Millionen Euro gefördert, allein 2018 gab es 19,5 Millionen für 267 Projekte; 2017 waren es für 220 Projekte 16,8 Millionen. Ich habe immer wieder von den Auswüchsen der Gender-Ideologie berichtet. Zur Erinnerung ein paar Beispiele von Professuren oder »Dominationen«: Humboldt-Universität Berlin: Professur für »Gender und Globalisierung« an der…