Themen

  • 13 Thesen für die Freiheit

    Für freie Menschen und eine Gesellschaft freier Menschen im 21. Jahrhundert 31. Oktober 2013 Wir haben Glück, heute zu leben. Noch nie standen so vielen Menschen so viele Möglichkeiten offen. Wir sind mobiler, gesünder, wohlhabender, gebildeter, technologisch fortgeschrittener und in vielerlei Hinsicht freier in unserer persönlichen Lebensgestaltung als je zuvor. Grund genug, optimistisch in die Zukunft zu blicken. Doch wir laufen Gefahr, wichtige Errungenschaften zu…

  • Vaterlose Krieger

    Bestseller-Autor Leon de Winter beklagt eine Entmännlichung der Gesellschaft. Aber Sex- und Gewaltfantasien taugen nicht für ein Revival der Krieger. Eine Antwort. Lieber Leon de Winter, ist es moderner Fortschritt, dass eine Verweiblichung der Gesellschaft sich global ausbreitet? Sie sagen, es sei eine Bedrohung. Sie beschreiben richtig das Zurückbleiben der Jungs in der Schule, den Vormarsch der Mädchen, die regelmäßig als Klassenbeste abschneiden. Sie haben…

  • Liberalismus und Neoliberalismus

    Liberalismus ist die Denkweise des Bürgertums, genauer: des Besitzbürgertums, so wie es vor ca. 500 Jahren zu Beginn der Neuzeit entstanden ist und sich aus diesen Anfängen heraus weiter entwickelt hat. Besitzbürger ist, wer über modernes Eigentum verfügt und wer damit wirtschaftlich selbständig auf den Märkten tätig ist, sei es als Kaufmann, oder als Industrieller, als Bankier, als Reeder, als Verleger, als Hotelier usw. Es…

  • Frankfurter Buchmesse 2013

    Wenn man gepflegte Unterhaltung sucht, ist ein Besuch der Frankfurter Buchmesse immer zu empfehlen. Der Ehrengast war diesmal Brasilien. Schon die Eröffnungsveranstaltung brachte mit einer Wutrede des brasilianischen Autors Ruffato eine Überraschung: Er tobte angesichts der rassistischen Gesellschaft seines Landes. Auch „lame duck“ Guido Westerwelle zeigte sich rhetorisch in Topform. In seiner Rede erwähnte er, in Brasilien seien 25% der Einwohner unter 15 Jahren alt,…

  • Was Frauen wollen und Männer wollen sollen

    Die von der  „Bild der Frau“ beim Allensbach-Institut in Auftrag gegebene Studie „Der Mann 2013: Arbeits- und Lebenswelten – Wunsch und Wirklichkeit“ beginnt im Vorwort mit einem skurril wirkenden Kommentar zwischen Wunsch und Wirklichkeit: „Und damit sind wir bei der großen guten Botschaft der Männer-Studie: Sein Respekt vor Frauen wächst! Das freut uns, nicht zuletzt, weil auch Frauenzeitschriften einen nicht ganz kleinen Anteil an dieser…

  • Neue EU-„Studie“: Der frei flottierende Wahnsinn

    Man mag das Wort “Studie” gar nicht mehr in den Mund nehmen bzw. die Buchstaben auf der Tastatur so aneinanderreihen, dass dabei “Studie” herauskommt. Seit sich Institutionen, Ministerien, die EU, die Gewerkschaften, Parteien und sonstige Organisationen, denen nichts an Wissenschaft, aber viel an Gefälligkeitsstudien liegt, der “Studien” bemächtigt haben, und immer neue “Studien” veröffentlichen, in denen anscheinend wissenschaftlich akkurat ein bestimmtes Thema aufgearbeitet wurde, hat…

  • Schluss mit „Tittenbonus“

    Frauenquoten und Frauenförderung so weit das Auge reicht – den Männern reicht es allmählich mit der Gleichberechtigung. Unverbesserliche Machos, oder endlich mal ein ehrliches Wort? Es ist ja schön, dass wir es endlich auch mal schwarz auf weiß haben, aber um es mal vorwegzunehmen: Keine Frau, die halbwegs bei Verstand ist, hätte diese Erhebung des Institutes Allensbach im Auftrag der „Bild der Frau“ gebraucht, die…

  • Wie der Feminismus die freien Wahlen in Deutschland torpediert

    In der Frankfurter Allgemeinen beschäftigt sich der Politikwissenschaftler Markus Linden mit der schleichenden Manipulation freier Wahlen durch die feministische Ideologie. Leider verschwurbelt er das, worauf er aufmerksam machen möchte, in einem ebenso ausschweifenden wie ermüdenden Schreibstil, als ob er keine Zeitungsleser, sondern Studenten vor sich hätte. Aber man kann den Kern der Sache so herausschälen: Auf dem Stimmzettel wird nunmehr der Satz „Männer und Frauen…

  • Sexuelle Gewalt durch die Mutter – Manfred Bielers „Still wie die Nacht“

    Manfred Bielers Roman „Der Mädchenkrieg„, die Geschichte einer deutschen Familie in Prag, war 1976 mehrfach preisgekrönt verfilmt worden, die Verfilmung „Das Kaninchen bin ich“ des gleichnamigen, in der DDR verbotenen Bieler-Romans aus dem Jahr 1965 durfte erst 1989 vorgeführt werden. Das umreißt auch schon wesentliche Lebensstationen des Autors: Manfred Bieler wurde 1934 in Zerbst geboren, war bis zu seinem Ausschluss Mitglied des Schriftstellerverbands der DDR,…