Themen

  • So machen Sie Quotengegnergegner mundtot

    „So machen Sie Quotengegner mundtot“ verspricht die SZ anhand von den beliebtesten handentkräfteten Gegenargumenten zu erklären. Was folgt, ist ein jeweils „beliebtes“ Gegenargument zur Quote in Vorständen, um danach entsprechende Pro-Quote-Argumente zu bringen. Das ist natürlich ein Spiel, das zwei spielen können, daher soll hier Stellung zu den Quote-Argumenten genommen werden, zu deren Gegnern ich ja bekanntlich gehöre. Die jeweiligen SZ-Entkräftungen zitiere ich hier nur…

  • Der undressierte Mann

    2oo8 veröffentlichte Walter Hollstein im Aufbau-Verlag sein Buch „Was vom Manne übrig blieb“. Es entwickelte sich rasch zu einem Standardtext zur Problematik der wachsenden Männerfeindlichkeit. Seit Frühjahr 2012 ist der Band vergriffen. Er erscheint nun ganz neu bearbeitet, aktualisiert und um einige Kapitel erweitert im Verlag „Opus Magnum“ (Stuttgart). Wir veröffentlichen einen Ausschnitt aus dem Schlusskapitel. Am 27. 8. 2012 wurde die Polizei in Bochum…

  • Aufsichtsrat: Kein Experimentierfeld für Gesellschaftspolitik

    Bevor man sich über die Frauenquote unterhält muss man sich über einige grundlegende Fragen Klarheit verschaffen. Die erste Frage lautet, wem gehört ein Unternehmen. Im Sozialismus gehört ein Unternehmen dem Staat. Wenn der Staat das Unternehmen führt, dann ist es klar, dass der Staat auch die Personalpolitik bestimmt. In einer Marktwirtschaft gehört ein Unternehmen dem Privateigentümer. Die Eigentümer und Anleger haben das größte Interesse daran,…

  • Aus für Gender in Norwegen

    Harald Eia, mit einem MA in Soziologie und Norwegens bekanntester Komiker, kam nach seinem Studium zu der Erkenntnis, dass die Gendertheorie – nach der Mann und Frau gleich seien und alle Unterschiede ihre Ursache ausnahmslos in gesellschaftlichen Prägungen hätten – nicht mit den klassischen Wissenschaften wie Biologie, Anthropologie etc. übereinstimmen. Sein Kommentar: „Ich fühlte mich von meinen Universitätslehrern betrogen“. Eia’s Idee war es, das „Gender…

  • Obdachlosigkeit – Ein “männliches Schicksal”

    Ausgangspunkt dieses Beitrags ist eine eMail, die mir ein Leser vor einiger Zeit geschickt hat. Darin berichtet er von einem Schriftwechsel mit der BAG Wohnungslosenhilfe e.V., dessen Ziel für ihn darin bestand, die Angabe der BAG, dass 74% der Obdachlosen männlich und 26% weiblich sind, zu verifizieren. Entsprechend hat er bei der BAG Wohnungslosenhilfe e.V. nachgefragt – und wie es bei eMail-Wechseln mit Institutionen in…

  • Warum nur die feministische Wissenschaft zählt

    Wie Ideologen die Wissenschaft vergewaltigen Das Worldwide Web fördert immer wieder erhellende Fundstücke zu Tage. So widmet sich aktuell Christian Schmidt in seinem Blog „Alles Evolution“ der Anmaßung feministischer Ideologen, die einzig gültige Form von Wissenschaft präsentieren zu wollen. Dabei bezieht er sich auf das Buch „Professing Feminism“, verfasst von zwei Frauen, die im Bereich Gender Studies unterrichten, denen es vor der Entwicklung in diesem…

  • Ethikrat: Kein Blankoscheck für Beschneidung!

    Nein, der Ethikrat hat sich nicht einstimmig für die Legalisierung ritueller Beschneidungen ausgesprochen, auch wenn das in verschiedenen Medien absichtlich so dargestellt wird. Im Gegenteil: Es gab äußerst kontroverse Diskussionen. Der Jurist Prof. Merkel, Uni Hamburg, Ethikratsmitglied, hob das Recht auf körperliche Unversehrtheit und die Priorität des Kindeswohls hervor und warnte eindrücklich vor einem “jüdisch-muslimischen Sonderrecht” und einem “Sündenfall des Rechtsstaats”. Der Ethikrat hat somit…

  • Milton Friedman, Richard Nixon und „Affirmative Action“

    In Milton Friedmans Klassiker „Kapitalismus und Freiheit“ stellte der us-amerikanische Ökonom fest: „Es ist eine auffallende historische Tatsache, dass die Entwicklung des Kapitalismus begleitet war von einer beträchtlichen Abnahme des Ausmaßes, in dem bestimmte religiöse, rassische und soziale Gruppen unter besonderen Behinderungen in Bezug auf ihre wirtschaftliche Entfaltung leben mussten, mit anderen Worten diskriminiert wurden.“ In „Kapitalismus und Freiheit“ lieferte Friedman zu gleich die Erklärung…

  • Träume in Schwarzweiß

    Viele können sich nicht mehr vorstellen, wie die Welt aussah, bevor der damalige Außenminister Willy Brandt mit einem historischen Knopfdruck das Farbfernsehen einführte. Damit wurde plötzlich „alles so schön bunt hier“, wie Nina Hagen später singen sollte. Doch es ging nicht so fix, die verschiedenen Farbwelten existierten noch ein Weilchen nebeneinander her. Und es fanden sich gelegentlich noch Zeugnisse aus der Übergangszeit, die mich geradezu…

  • Jobcenter benachteiligen arbeitslose Männer

    Männliche Hartz-IV-Empfänger werden bei Verstößen gegen die Bestimmungen doppelt so häufig und schwerer sanktioniert als Frauen. In der Folge müssen männliche Hartz-IV-Empfänger weitaus häufiger empfindliche Kürzungen der Geldleistungen hinnehmen. Dies geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die Benachteiligung hat System. Bei Familien, in denen beide Eltern arbeitslos sind, konzentrieren sich die Vermittlungsbemühungen i.d.R. auf den…