okkasionist schroeder 75r76tg8ui color

Okkasionist Schröder – der Hartz-IV-Mythos: das neue eBook von Klaus Funken

 

Okkasionisten in der Politik sind Machtmenschen, ausschließlich Machtmenschen. Machterwerb um jeden Preis – mit allen erlaubten Methoden, manchmal auch darüber hinaus. Das macht ihre Stärke im politischen Geschäft aus.

okkasionist schroeder 75r76tg8ui color

Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern, das ist das Lieblingsmotto aller Okkasionisten. Politische Vorhaben sind für sie nur insofern von Bedeutung, als sie sie befähigen, Macht zu erwerben oder erworbene Macht zu sichern.

Während ersteres für sie leicht zu bewerkstelligen ist, scheitern sie in ihrer großen Mehrheit bei letzterem.Der „unheimliche Aufstieg“ des Gerhard Schröder ist auf diesem Hintergrund gar nicht mehr so unheimlich.

51UMSnyYewrewrgGL color Vom Linksaußen, der in den siebziger Jahren die obskuren Debatten um den rechten Weg zum Sozialismus in der Jugendorganisation der SPD benutzte, um nach oben zu kommen, was ihm ja auch gelang, bis zum Kanzler der Bosse, der mit seiner Agenda-Politik seine Genossen kalt erwischte und die Gewerkschaften brüskierte und vergraulte.

So unterschiedlich die Themen, die Anlässe, die Gelegenheiten, Gerhard Schröder blieb sich in all den Jahrzehnten gleich: Der Mann wollte nach oben und er wollte solange es nur irgend ging, oben bleiben. Das ist seine Konstante. Das ist der eiserne Bestand seiner Überzeugungen. Der Rest ist unerheblich, getreu der Marx-Maxime: Dies sind meine Grundätze, wenn sie euch nicht gefallen, dann hab ich auch noch andere.

Klaus Funken: Okkasionist Schröder – der Hartz-IV-Mythos (Kindle Edition)

 

Ähnliche Beiträge

  • Liberalismus und direkte Demokratie: Ein Weg zur Begrenzung politischer Macht?

    Eine Reflexion über Machtgleichgewicht und Mehrheitsprinzip 1. Grenzen der Mehrheitsentscheidung Bevor man die Frage stellt, ob die repräsentative Demokratie oder direkte Demokratie oder eine Mischform aus beidem die erstrebenswerte Form der Mehrheitsentscheidung ist und wo die Grenzen der direkten Demokratie liegen, muss man sich zuerst die Frage stellen, wo die Grenzen und Beschränkungen des Mehrheitsvotums an sich liegen. Demokratie an sich hat Grenzen. Weder eine…

  • Dummheit 2.0: Die Piraten haben es voll verkackt

    Das war kein Elfmeter, den sie verschossen haben. Die Piraten standen 3 Meter vor dem Tor, kein Torwart, keine Gegenmannschaft, viel Zeit – und trotzdem haben sie das Tor nicht getroffen. Ich habe in meinem Blog schon mehrfach prophezeit, dass die Piraten als Mehrheitsbeschaffer in die Regierung kommen könnten, wenn sie es über die 5-Prozent-Hürde schaffen. Eigentlich hatte ich vermutet, dass es für Schwarz-Gelb zu…

  • Der EU-Kommission wird alles zugetraut

    Was trauen Sie der EU-Kommission alles zu? So haben wir unsere Leser gefragt und fünf Maßnahmen zur Auswahl gestellt, fünf Maßnahmen, unter die wir eine geschmuggelt haben, die selbst den Bürokraten-Profis in Brüssel, denen doch ziemlich viele, sagen wir: seltsame Maßnahmen einfallen, (bislang) nicht eingefallen ist. Die Aufgabe für unsere Leser und gleichzeitig ein Maß dafür, was der EU-Kommission alles zugetraut wird, war es, herauszufinden,…

  • Die EU hat ein Demokratieproblem

    In der EU herrscht eine unlegitimierte Elitenpolitik, die eine schrittweise Entdemokratisierung zur Folge hat. Ausgehend von vorwiegend wirtschaftlichen Interessen und aufgrund der historischen Erfahrungen der hundert Jahre von 1850 – 1950 konnte sich unter dem westlichen US-Schirm der bipolaren Weltordnung – militärisch als Polarität zwischen NATO und Warschauer Pakt – in Westeuropa mit französisch-deutschem Kern schrittweise eine Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) entwickeln, die durch die eine britisch-skandinavische…

  • Wikipedia: Sinnstiftung für Ideologen

    Verbale Aufstände fragiler Persönlichkeiten {loadposition jimmy-wales-slider} Die Frage, warum sich Menschen wie verhalten, hat Philosophen und Sozialpsychologen seit Jahrhunderten fasziniert. Unter den Antworten stechen nach meiner Ansicht insbesondere die von Leon Festinger und Stanley Milgram hervor. Milgram hat mit seinen Experimenten gezeigt, dass sich manche Menschen lieber einer Autorität unterordnen, für die sie dann alles zu tun bereit sind (die Betonung liegt auf alles, denn…

  • Aufsichtsrat: Kein Experimentierfeld für Gesellschaftspolitik

    Bevor man sich über die Frauenquote unterhält muss man sich über einige grundlegende Fragen Klarheit verschaffen. Die erste Frage lautet, wem gehört ein Unternehmen. Im Sozialismus gehört ein Unternehmen dem Staat. Wenn der Staat das Unternehmen führt, dann ist es klar, dass der Staat auch die Personalpolitik bestimmt. In einer Marktwirtschaft gehört ein Unternehmen dem Privateigentümer. Die Eigentümer und Anleger haben das größte Interesse daran,…