gifgggstezez66

Renaissance der Aufklärung: Infopaket zur Philosophie und Politik der Aufklärung

Von einer Renaissance der Aufklärung zu sprechen, bedeutet eine ebenso wichtige wie dringliche Notwendigkeit hervorzuheben, nämlich öffentlich und nachdrücklich Aufklärung einzufordern, um der zweiten Zerstörung der Vernunft, diesmal durch die postmoderne Philosophie und ihre irrationalen ideologischen und politischen Ableger, entgegenzutreten.

 

Die postmoderne Philosophie hat mit ihrem Irrationalismus und der daraus folgenden Willkür, mit der Folge von Unrecht bis hin zu einem nur noch schwach larvierten Despotismus mittlerweile die Gesellschaft und die Politik in großen Teilen befallen wie ein Hausschwamm altes Mauerwerk. Da die europäischen Völker das wahrnehmen und spüren, bewerten sie die postmodern-ideologischen Schaumschlägereien entgegen einer sich zunehmend überschlagenden Propaganda fast aller großer Medien intuitiv negativ, und das ganz zu Recht.

Das aber reicht nicht. Notwendig ist es, auf den Weg der Vernunft zurückzukehren, und das irrational verseuchte grüne Sumpfland zunächst zu verlassen und dann trocken zu legen.

Dazu muß wieder ausdrücklich an die Denktradition der Vernunft angeknüpft werden, und in diesem Sinne brauchen wir eine Renaissance der Aufklärung; sie ist somit keine Tatsache, sondern ein Projekt.

1. Zur Einführung in die Philosophie der Aufklärung:

Videos von Faktum:

http://www.faktum-magazin.de/2017/09/kant-voltaire-hume-co-philosophische-videos/

2. Blog von Dr. Alexander Ulfig unter dem Stichwort „Aufklärung“:

http://alexander-ulfig.de/category/aufklaerung/

3. Beiträge von (bzw. bereitgestellt von) Hartmut Krauss

https://www.swr.de/-/id=17366686/property=download/nid=660374/vyli0o/swr2-wissen-20160610.pdf

https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/atheist-im-priesterrock/-/id=660374/did=15165848/nid=660374/ych3i6/index.html

http://www.gam-online.de/text-emanzip-human.html

http://www.gam-online.de/text-emanzip-human.html#wiederum

http://www.gam-online.de/text-Die%20reaktionären%20Implikationen.html

http://www.gam-online.de/text-eu-moderne.html

https://www.youtube.com/watch?v=f0sevUjCDYg

https://www.youtube.com/watch?v=Tb6lmaFbgSQ

https://www.youtube.com/watch?v=V4QTuenVsSI

http://frankfurter-erklaerung.de/2018/03/islam-kategorie-fatawa-rechtsgutachten-einige-beispiele/

4. Literatur

Werner Schneiders (Hrsg.): Lexikon der Aufklärung – Deutschland und Europa, Verlag C. H. Beck: München 1995

Alexander Ulfig: Grosse Denker, Kindle Edition 2016

Alexander Ulfig, Wege aus der Beliebigkeit. Alternativen zu Nihilismus, Postmoderne und Gender-Mainstreaming, Deutscher Wissenschaftsverlag, Baden-Baden 2016

Georg Lukács: Von Nietzsche zu Hitler – oder der Irrationalismus und die deutsche Politik, Fischer Bücherei, Frankfurt/Main und Hamburg 1966

Hartmut Krauss (Hrsg.): Das Testament des Abbé Meslier. Die Grundschrift der modernen Religionskritik, Osnabrück 2005

 

gifgggstezez66

guenter buchholz
Website |  + posts

Prof. Dr. Güter Buchholz, Jahrgang 1946, hat in Bremen und Wuppertal Wirtschaftswissenschaften studiert, Promotion in Wuppertal 1983 zum Dr. rer. oec., Berufstätigkeit als Senior Consultant, Prof. für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Consulting an der FH Hannover, Fakultät IV: Wirtschaft und Informatik, Abteilung Betriebswirtschaft. Seit 2011 emeritiert.

Ähnliche Beiträge

  • Virus der Intoleranz

    Es sind schlimme Zeiten, wenn der Umgang mit einer Krise die Krise noch verschlimmert. Wenn Menschen gegeneinander aufgehetzt werden und sich bereitwillig gegeneinander aufhetzen lassen. Was hier gerade geschieht, ist ein Armutszeugnis für die Streitkultur in diesem Land. Das fängt schon damit an, dass in öffentlichen Diskussionen wie immer bei emotional aufgeheizten Themen alles Mögliche miteinander verquirlt und damit jegliche Differenzierung verhindert wird. Um überhaupt…

  • Propagandistischer Einheitsbrei

    Manchmal verrät sich die Systempresse. Drei Zeitungen, ein Bild. Drei Zeitungen, ein Bild. Drei Zeitungen, die in ihrer Selbstbeschreibung unterschiedlicher nicht sein könnten: die TAZ, die FAZ, die Süddeutsche. Drei Zeitungen, die vorgeben, ein breites Spektrum an Meinungen zu repräsentieren. Linksaußen, liberal-konservativ, gemäßigt links. Ich weiß nicht, ob es Ihnen auch aufgefallen ist: Alle drei titelten mit einem identischen Foto. Klar, es handelt sich um…

  • Offener Brief an Cordt Schnibben, DER SPIEGEL

    Einige meiner Leser haben die Bitte des SPIEGEL-Redakteurs Cordt Schnibben, ihnen über ihre Erfahrungen mit dem Niedergang des deutschen Journalismus zu schreiben, nicht nur erfüllt, sondern auch mich ins CC gesetzt. Einen dieser Briefe veröffentliche ich nach Rücksprache mit dem Verfasser gerne hier als Offenen Brief an den SPIEGEL. Dass immer mehr Journalisten zu Ideologen werden und ihnen dabei selbst elementare ethische Grundsätze verloren gehen,…

  • Neues Buch: „Die Beschneidung von Jungen: Ein trauriges Vermächtnis“

    „Die Religionsfreiheit Erwachsener endet an der Körpergrenze von Kindern“ Zwei Jahre nach dem Kölner Urteil hat Prof. Matthias Franz ein neues Buch über die Beschneidung von Jungen geschrieben: „Die Beschneidung von Jungen: Ein trauriges Vermächtnis“ . Die Beschneidungsdebatte scheint noch lange kein Ende zu finden. Die Beschneidung sei in ihrer Tragweite unterschätzt worden. Aus der Buchbeschreibung: „Die Auseinandersetzung um die rituelle, medizinisch nicht begründete Genitalbeschneidung…

  • Hegemoniale Moral

    Zuerst erschienen auf Sciencefiles.org Moralische Erwägungen sind in modernen Gesellschaften öffentlich. Öffentliche Agenten geben moralisch Wünschenswertes vor und versuchen, durch die Setzung des “moralisch Wünschenswerten” das Verhalten von Ihnen und mir zu beeinflussen, zu lenken, in die richtige Richtung versteht sich. Entsprechend ist der öffentliche Raum gefüllt mit moralisch wünschenswerten Darbietungen. Der Versuch, durch die Protegierung moralisch wünschenswerter Verhaltens im öffentlichen Raum, die gesellschaftliche Wirklichkeit…

  • Abschied aus Einsicht?

    Facetten der Selbsttötung Es ist schon eine Weile her. Eigentlich schon ziemlich lange sogar. Unter dem Titel „Abschied aus Einsicht“ – damals ohne Fragezeichen – veröffentlichte die „Basler Zeitung“ am 18. Oktober 1980 einen Artikel von mir zur Fragestellung von Selbsttötung/Freitod/Selbstmord. Der Text erschien noch vor dem Zeitalter der Digitalisierung, ist also nicht im Internet nachzulesen; insofern zunächst einmal die Fakten. Anlass zu diesem Text…