Themen

  • Sexualstrafrecht: Nein heißt Nein – selbst ohne Nein

    Beim Kennenlernen machen ab jetzt die Frauen den ersten Schritt… Nach der Verurteilung des renommierten Pianisten und Musikprofessors Siegfried M. zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten, weil er seine Kollegin angegrapscht haben soll, steht fest: Wollen Sie als Mann einer Frau Avancen machen, warten Sie ab, bis die Angebetete ihre Hand auf die Ihre legt, Sie von ihr in den Arm genommen…

  • Parteien, ihr Kartell und die Außenseiter

    Die Gründung der Grünen, die der LINKEN, die der PIRATEN und jetzt die der AfD bieten Beispiele dafür, wie sich das Parteiengefüge verändern kann. In allen Fällen sind Neugründungen von den sogenannten etablierten Parteien anfangs heftig bekämpft worden. In der Gegenwart kommt die Besonderheit hinzu, dass wir es mit einer Großen Koalition (GroKo) der beiden großen etablierten Parteien zu tun haben, während die kleinen Oppostionsparteien…

  • On women quotas and other undeserved comforts

    The quota system is superficially portrayed as a debate about fairness. It is presumed that women are discriminated against by men. The evidence for this presumption of unequal treatment is women’s apparent underrepresentation in the labour market. The quota system is being advocated at a time of an increasing scarcity of qualified employees due to demographic shifts, and women are thus, and by all means,…

  • Neid und Missgunst – der schwankende Unterbau der Gender Studies

    Was ist unerfreulicher? Beneidet zu werden oder selber ein Neider zu sein? Da Neid ein heftiges Gefühl ist, kann es die Seele des Neiders auffressen und dem Beneideten den Spaß am Gegenstand des Neids vergällen. Aber Neid gehört zum Leben dazu und es lohnt sich, diesen nicht nur zu benennen, sondern auch zu fragen, welche Bedeutung er in Gesellschaften annehmen kann. Und zwar auch im…

  • Der Pöbler und die Menschenrechte

    Die Süddeutsche Zeitung lieferte jüngst unter der Rubrik „Recherche“ ein Dossier zum Themenkomplex „Gleichberechtigung der Geschlechter“. Auffallend war die Einseitigkeit, mit der hier ausschließlich lobend feministische Positionen vorgezeigt wurden. Sodann mühte sich die Süddeutsche Zeitung ausgleichenderweise mit einem Beitrag zum Thema „Maskulismus“ – ein Versuch, der nach Ansicht unseres Autors Lucas Schoppe gründlich misslang. Ein offener Brief Sehr geehrter Herr Hurtz, unter dem Titel Pöbeln für…

  • SPD: Hochmut kommt vor dem Fall

    Die SPD hat es in der Wählergunst endlich unter die 20-Prozent-Marke geschafft. In der Partei herrscht Ratlosigkeit. „Die Frage, was wir falsch gemacht haben, haben wir uns schon 100 Mal gestellt“ erklärte gestern Fraktionsvize Axel Schäfer. Was mein Schwerpunktthema, die Geschlechterpolitik angeht, kann ich gerne aushelfen. Der Grund liegt schlicht in einer Arroganz der Macht gepaart mit einer himmelschreienden Unkenntnis von SPD-Politikern im eigenen Themenbereich,…

  • Weiblicher Narzissmus, Männerhass und Frauenpolitik

    Für den Narzissten zählen nur seine Gefühle, Wünsche und Interessen. Werden die Erwartungen, die er an andere Menschen stellt, nicht erfüllt, so fühlt er sich gekränkt. Er reagiert auf die anderen mit Wut und nicht selten mit Hass. Übertragen auf das Verhältnis der Geschlechter heißt es: Erfüllen Männer nicht die Erwartungen von narzisstischen Frauen, Erwartungen, die oft dem traditionellen Rollenbild folgen, so fühlen sich diese…

  • AfD: Vereint im „Nein“

    Die „Alternative für Deutschland“ als euphemisierendes NEIN Alternativlosigkeit – dies unterstellt Bundeskanzlerin Angela Merkel seit 2009 vielen ihren politischen Entscheidungen, wie auch bei der Euro-Rettungspolitik. Die meisten Bürger beugten sich dem Diktat der Alternativlosigkeit bis sich im Februar 2013 die „Alternative für Deutschland“ (AfD) gründete, die von den bereits etablierten Parteien skeptisch beäugt wurde. Nicht zu Unrecht, denn die AfD stellt – wie jede sich…

  • Struktur-, Führungs- und Glaubwürdigkeitskrise im Bundesforum Männer

    5. April 2016, von der Redaktion Mehrere geschlechterpolitische Organisationen klagen in einem offenen Brief an den Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages. Gegenstand der Beschwerde ist das „Bundesforum Männer“. Obwohl das Bundesforum sich „formal als Interessenverband für Jungen, Männer und Väter bezeichnet, vermeidet er Stellungnahmen zu aktuell drängenden und auf Lösungen wartenden Problemen“, heißt es in dem Brief. Zudem verweist das Schreiben auf…

  • Eine Quote für das Eigenlob

    Die Unterstützer der Frauenquote feiern sich selbst. Der Emanzipation der Frau haben sie nicht geholfen. Die Quote verstößt gegen grundlegende Freiheitsrechte. Endlich haben Deutschlands Frauen es geschafft. Die Herrschaft der Männer ist überwunden. Das zumindest war die Botschaft des vor einem halben Jahr verabschiedeten Quotengesetzes. Ab Januar müssen die ca. 100 börsennotierten und mitbestimmungspflichtigen Unternehmen für zu besetzende Aufsichtsratsposten eine 30–Prozent-Frauenquote einhalten. Weitere 3500 Firmen…